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4 Mitglieder des Solitude-Revival e.V. bei den Schloss Dyck Classic Days


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Der 80. Jährige Kurt Brixner in seinem NSU Brixner Spyder

Das deutsche Goodwood – diesem Ruf wurden die Classic Days 2018 in Schloss Dyck total gerecht. Traum-Klassiker und Motorsport-Legenden betörten das Publikum. Seit 2006 existiert die Veranstaltung am Niederrhein und ist mehr als etabliert an der Spitze der Oldtimer-Events in Deutschland. Seltene Blech-Juwelen wie der Alfa Romeo Montreal oder Rennsport-Legenden vom Jägermeister Racing-Team: In Jüchen konnte das autobegeisterte Publikum unter stechender Sonne von Sensation zu Sensation spazieren. Warum die Schloss Dyck Classics Days 2018 wieder eine große Anzahl an Besuchern anlockte, erschloss sich bei einem Spaziergang über das weitläufige Gelände um das Wasserschloss. Wobei manchmal vor allem zunächst eine Erfrischung auf dem Programm stand. Mitunter war die Anreise der anstrengendste Programmpunkt. Bei nahezu subtropischen Temperaturen wurde es im nicht-klimatisierten Klassiker durchaus so heiß, dass Mensch oder Maschine erstmal wieder zu Kräften kommen mussten, bevor man sich den anderen Fahrzeugen widmen konnten.

Die Classic Days boten auch eine gleißende Bühne für klassische Motorsportler. Vom Solitude Racing Team präsentierten sie auf dem mit Heuballen abgesteckten Rundkurs unsere Mitglieder Kurt Brixner und Dieter Röscheisen mit ihren Fahrzeugen. Auch ohne hohes Tempo stellte sich hier schnell Renn-Feeling ein. Kurt Brixner brachte seinen Spyder an den Start und feierte gleichzeitig das Jubiläum „50 Jahre NSU Brixner Spyder“.

In der Saison 1968 fing alles an: Kurt Brixner trat mit seinem nur 475 Kilogramm leichten und 109 PS starken Bergspyder gegen die Konkurrenz von Porsche, BMW und Abarth bei nationalen und internationalen Berg- und Rundstreckenrennen an. Bereits 1969 hatte er sich einen Namen gemacht: ob beim Edelstein-Bergrennen (mit Brixner-Kurve!), den 500 Kilometer vom Nürburgring, dem dänischen Prototypen-Grand-Prix, dem Internationalen ADAC-Bergpreis in Neuffen, dem Europa-Bergmeisterschaftslauf Schauinsland bei Freiburg, dem Eberbacher Bergrennen, dem Taubensuhl Bergrennen in der Pfalz oder bei zahlreichen anderen Rennen: Kurt Brixner war immer vorne mit dabei.

Dieter Röscheisen steuerte den legendären HEIGO-Porsche 911SC RS EVO III, mit dem er in der Saison 1980 zusammen mit Klaus Hesse aus Kitzingen bei verschiedenen Rallyes am Start war. Auf dem Beifahrersitz fuhren abwechselnd Ehefrau Andrea und Fzg.-Besitzer Klaus-Jürgen Orth mit.

Als Repräsentanten von Mercedes Benz waren außerdem die Solitude Revival Gründungsmitglieder Hans Herrmann und Dieter Glemser vor Ort und schrieben sich bei den Autogrammstunden die Finger wund.

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Jochen Mass und Kurt Brixner

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Dieter und Andrea Röscheisen im HEIGO-Porsche.

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Von links: Dieter Röscheisen, Walter Röhrl und Andrea Röscheisen.

Text und Bilder: Dieter Röscheisen


Solitude Revival Club
Solitude Revival e.V. Stuttgart